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Der nordrhein-westfälische Städtetag fordert finanzielle Hilfe für Karnevalszüge.

Sonthofen. Bundesweit haben Karnevalsgesellschaften mit den Sicherheitsauflagen und mit den damit verbundenen Kosten zu kämpfen. Nach Angaben des NRW-Innenministeriums zufolge wurden die Landes-Polizeibehörden nach den Anschlägen in Spanien mit einem Erlass vom 18. August 2017 aufgerufen, Kontakt mit den Kommunen aufzunehmen, um Sicherungsmaßnahmen an hochfrequentierten Örtlichkeiten zu erörtern - etwa Karnevalszüge.

Beim Bund Deutscher Karneval (BDK), (Mitglied der Närrischen Europäischen Gemeinschaft), mehren sich die Stimmen, die sagen, dass die zusätzlichen Kosten von den Kommunen und Ländern beglichen werden sollen. Wir, die Närrische Europäische Gemeinschaft, möchten unsere Mitgliedsverbände in diesen Bemühungen unterstützen.

"Brauchtum sollte nicht unter den erhöhten Sicherheitsauflagen leiden"

„Dieser Beschluss in NRW muss stellvertretend für das Brauchtum in Europa stehen. Es kann nicht angehen, dass Kulturgut bis hin zu anerkanntem Weltkulturerbe nicht mehr oder nur noch unter schwierigsten Bedingungen durchzuführen ist, weil der Staat seine ureigenen Aufgaben auf die Bürger im Ehrenamt abwälzt“, so Petra Müller Präsidentin der Närrischen Europäischen Gemeinschaft. NEG/WDSB